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kennen, sondern er offenbart sich nur den Kleinen.Wie dürfte der einfache Zimmermann zn solchen FürstenjCünz nannte sie Bettelfürsten) hinkommen? Die fürst-lichen Gnaden müßten nicht da sein, damit man sichgegen Dero Gnaden neige; denn die Titel sind von derWelt, nicht aus Gott. Gott offenbaret sich selbst durchseinen Geist, und von ihm wird nichts gelernt, ohneseinen Geist. Der offenbaret sich wahrhaft selbst einemJeden, der mit Sclbstvcrläugnung zu ihm kommt; ja,er ladet uns ein, zu kommen, Joh. 7. 37: „So Je-manden dürstet, der komme zn mir und trinke." Ichweiß zwar wohl, daß Gott sie erleuchten würde, wieandere Menschen, wenn sie nur mit Dcmuth Erleuch-tung begehren.
So geschah es auch durch das Licht Gottes, dasPaulus im sichtbaren Glänze nmlcuchtcte, und nichtdurch seinen Verstand und sein Ermessen, daß, alser auf dem Wege nach Damaskus vor Schrecken zuBoden sank und die Stimme Christi vernahm: „Saul!Saul! warum verfolgest du mich?" und auf seine Frage:„Wer bist du, Herr?" die Antwort erhielt: „Ich binJesus, den du verfolgst", — bestimmt erkannte, daßes die Stimme Jesu Christi sei. Denn sonst wüthete ergerade damals, Christi Namen und Ehre von der Erdezu vertilgen, wodurch er ja verhindert gewesen wäre,seine Stimme zu erkennen und ihm zu folgen.
Johannes spricht l. Joh. 2. 27: „Und die Sal-„bung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibet bei„euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch Jemand lehre,„sondern wie euch die Salbung allerlei lehrt, so ist es
Zwingli, Wort Gottes II. Z