die Blnmcnthälcr der Symbolik, und scinc philoso-phische Stärke besteht im Konstruieren. Letzteres oberist eine Gcistcöfähigkcit, die bei den mittelmäßigenPoeten eben so oft gefunden, wie bei den bestenPhilosophen.
Nach dieser letzteren Andeutung wird begreiflich,dass Herr Schclling in demjenigen Thcilc der Phi-losophie, der bloß transccndcntalcr Idealismus ist,nur ein Nachbeter Non Fichte geblieben und bleibenmusstc; dass er aber in der Philosophie der Natur,wo er unter Blumen und Sternen zu wirthschastenhatte, gar gewaltig blühen und strahlen musste.Diese Richtung ist daher nicht bloß von ihm, son-dern auch von den gleichgestimmten Freunden vor-zugsweise verfolgt worden, und dcr Ungestüm, dcrdabei zum Vorschein kam, war gleichsam nur einedichtcrlingschc Reaktion gegen die frühere abstrakteGeistcsphilosophic. Wie freigelassene Schulknaben,die den ganzen Tag in engen Sälen unter der Lastdcr Vokabeln und Chisfern geseufzt, so stürmten dieSchüler des Herrn Schclling hinaus in die Natur,in das duftende, sonnige Reale, und jauchzten, undschlugen Burzelbänme, und machten einen großenSpektakel.
Dcr Ausdruck „die Schüler des Herrn Schcl-ling" darf hier ebenfalls nicht in seinem gewöhn-