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Sinncn ihre unveräußerlichen Rechte vindicicrt, ohnedie Rechte des Geistes, ja nicht einmal ohne dieSuprematie des Geistes zu leugnen"). Hingegenden philosophischen Meinungen über die Natur un-serer Erkenntnisse, gebe ich lieber die Namen Idea-lismus und Materialismus; und ich bezeichne mit
Hier findet sich in dem mir vorliegenden Original-manuskript dieses Bandes folgende Stelle, welche indess vonHeine selbst ausgestrichen ist, — vielleicht weil die am SchlüsseMerten Shakspeare'schen Worte später (aus S. 149) in ande-rer Anwendung wiederkehren:
„Auch diese zwei Systeme stehen sich seit Menschengedenkenentgegen! denn zn allen Zeiten giebt es Menschen von unvoll-kommener Genussfähigkeit, verkrüppelten Sinnen und zerknirsch-tem Fleische, die alle Weintrauben dieses Gottesgartens sauerfinden, bei jedem Paradiesapfel die verlockende Schlange sehen,und im Entsagen ihren Triumph und im Schmerz ihreWollust suchen. Dagegen giebt es zu allen Zeiten wohlge-wachsene, leibesstolze Naturen, die gern das Haupt hoch tragen;allen Sternen und Rosen lachen sie cinverständlich entgegen,sie hören gern die Melodien der Nachtigall und des Rossini,sie lieben das schöne Glück und das Titian'sche Fleisch, unddem kopfhängerischen Gesell, dem Solches ein Ärgernis, ant-worten sie wie der Shakspeare'sche Narr: Meinst du, weildu tugendhaft bist, solle es keinen süßen Sekt und keine Tortenauf dieser Welt geben?
„Diesen beiden socialen Systemen lasse ich daher dieNamen Spiritualismus und Sensualismus."
Der Herausgeber.
Heine's Werte. Bd. V. «