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katholische Kirche, als vielmehr die alten Gegner der-selben, der Nachtrab der Scholastiker, welche sichzuerst gegen die Cartesianische Philosophie erhoben.Erst 1663 verbot sie der Papst.
Ich darf bei Franzosen eine zulängliche, süffi-sante Bekanntschaft mit der Philosophie ihres großenLandsmannes voraussetzen, und ich brauche hiernicht erst zu zeigen, wie die entgegengesetztesten Dok-trinen aus ihr das nöthige Material entlehnenkonnten. Ich spreche hier vom Idealismus und vomMaterialismus.
Da man, besonders in Frankreich, diese zweiDoktrinen mit den Namen Spiritualismus undund Sensualismus bezeichnet, und da ich mich dieserbeiden Benennungen in anderer Weise bediene, somuss ich, um Begriffsverwirrungen vorzubeugen,die obigen Ausdrücke näher besprechen.
Seit den ältesten Zeiten gicbt es zwei entge-gegengesetzte Ansichten über die Natur des mensch-lichen Denkens, d. h. über die letzten Gründe dergeistigen Erkenntnis, über die Entstehung der Ideen.Die Einen behaupten, wir erlangen unsre Ideennur von außen, unser Geist sei nur ein leeres Be-hältnis, worin die von den Sinnen eingcschlncktenAnschauungen sich verarbeiten, ungefähr wie die ge-nossenen Speisen in unserem Magen. Um ein