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viel unter welcher Bedingung. Sic sagten: einmalEins ist Eins, und bewiesen es; aber sie setztenlächelnd hinzu, das ist wieder ein Jrrthum dermenschlichen Vernunft, die immer irrt, wenn sie mitden Beschlüssen der ökumenischen Koncilicn in Wi-derspruch gcräth; einmal Eins ist Drei, und Dasist die wahre Wahrheit, wie uns längst offenbartworden, im Namen des Vaters, des Sohns unddes heiligen Geistes! Die Scholastiker bildeten imGeheim eine philosophische Opposition gegen dieKirche. Aber öffentlich heuchelten sie die größteUnterwürfigkeit, kämpften sogar in manchen Fällenfür die Kirche, und bei Aufzügen paradierten sie imGefolge derselben, ungefähr wie die französischenOppositionsdeputicrten bei den Feierlichkeiten derRestauration.
Die Komödie der Scholastiker dauerte mehr alssechs Jahrhunderte, und sie wurde immer trivialer.Indem Dcscartes den ScholasticiSmus zerstörte,zerstörte er auch die verjährte Opposition des Mit-telalters. Die alten Besen waren durch das langeFegen stumpf geworden, cö klebte daran allzuvielKehricht, und die neue Zeit verlangte neue Besen.Nach jeder Revolution nmss die bisherige Oppositionabdanken; es geschehen sonst große Dummheiten.Wir habcn's erlebt. Weniger war es nun die