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so befand ich mich mit Laurcnce in einer ganzfcucrrothen Beleuchtung, und ich kam mir vor wieder Gott Pluto, der, von Höllcngluthcn umlodert,die schlafende Proscrpine in seinen Armen hält.Sie schlief, und ich betrachtete in diesem Zustandihr holdes Gesicht und suchte in ihren Zügen einVerständnis jener Sympathie, die meine Seele fürsie empfand. Was bedeutet dieses Weib? WelcherSinn lauert unter der Symbolik dieser schönenFormen? Ich hielt dies anmuthigc Näthsel jetztals mein Eigenthum in meinen Armen, und dochfand ich nicht seine Lösung.
Aber ist es nicht Thorhcit, den inneren Sinneiner fremden Erscheinung ergründen zu wollen,während wir nicht einmal das Räthscl unserer eige-nen Seele zu lösen vermögen! Wissen wir dochnicht einmal genau, ob die fremden Erscheinungenwirklich existieren! Können wir doch manchmal dieRealität nicht von bloßen Traumgcsichtcn unter-scheiden! War es ein Gebilde meiner Phantasie,oder war es entsetzliche Wirklichkeit, waS ich injener Nacht hörte und sah? Ich weiß es nicht. Icherinnere mich nur, dass, während die wildesten Ge-danken durch mein Herz fluthetcn, ein seltsamesGeräusch mir ans Ohr drang. Es war eine ver-rückte Melodie, sonderbar leise. Sie kam mir ganz