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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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geliebt, denn sie hat mir immer viel' Schlage undWenig zu essen gegeben. Ich wäre verhungert, wennmir nicht manchmal Monsieur Türlütü ein Stück-chen Brot ins Geheim zusteckte; aber der Zwergverlangte dafür, dass ich ihn heirathc, und als seineHoffnungen scheiterten, verband er sich mit meinerMutter, ich sage „Mutter" aus Gewohnheit, undBeide quälten mich gemeinschaftlich. Da sagten sieimmer, ich sei ein überflüssiges Geschöpf, der ge-lehrte Hund sei tausendmal mehr Werth als ichmit meinem schlechten Tanzen. Und sie lobtendann den Hund auf meine Kosten, rühmten ihnbis in den Himmel, streichelten ihn, fütterten ihnmit Kuchen, und warfen mir die Krumen zu. DerHund, sagten sie, sei ihre beste Stütze, er entzückedas Publikum, das sich für mich nicht im minde-sten interessiere, der Hund müsse mich ernähren mitseiner Arbeit, ich fräße das Gnadenbrot des Hun-des. Der verdammte Hund!"

O, verwünschen Sic ihn nicht mehr, unter-brach ich die Zürnende, er ist jetzt todt, ich habeihn sterben sehen . . .

„Ist die Bestie verreckt?" rief Laurcncc, indemsie aufsprang, crröthcndc Freude im ganzen Ge-sichte.

Und auch der Zwerg ist todt, setzte ich hinzu.