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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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lag der arme Zwcrg mit seinem gelb verschrumpf-tcn Greisengesicht. Ein etwa vierjähriges kleinesMädchen saß neben ihm, nnd bewegte mit demFuße die Wiege, und sang in lachend schäkern-dem Tone:

Schlaf, Türlütüchcn, schlafe!

Als der Kleine mich erblickte, öffnete er soweit als möglich seine gläsern blassen Augen, undein wchmüthigcs Lächeln zuckte um seine weißenLippen; er schien mich gleich wieder zu erkennen,reichte mir sein vertrocknetes Händchen und röchelteleise: Alter Freund!

ES war in der That ein bctrübsamcr Zustand,worin ich den Mann fand, der schon im achtenJahre mit Ludwig XVI. eine lange Unterredunggehalten, den der Zar Alexander mit Bonbons ge-füttert, den die Prinzessin von Kyritz auf demSchöße getragen, der auf den Hunden des Herzogsvon Braunschwcig nmhergcrittcn, dem der Königvon Baicrn seine Gedichte vorgelesen, der mitdeutschen Fürsten aus derselben Pfeife geraucht,den der Papst vergöttert, und den Napoleon niegeliebt hatte! Dieser letztere Umstand bekümmerteden Unglücklichen noch auf seinem Todbette oder,wie gesagt, in seiner Todcswicgc, nnd er weinteüber das tragische Schicksal des großen Kaisers,