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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
271
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„Er ist fortgelaufen in die weite Welt," ant-wortete sie wieder in demselben ruhigen, gleichgül-tigen, nachlässigen Tone.

Und wieder nach einer kurzen Pause beugteich mich über die Lehne des Sessels und flüsterteder jungen Dame ins Ohr: Madcmoisclle Laurcncc,wo ist denn Monsieur Türlütü, der Zwerg?

„Er ist bei den Riesen ans dem Boulevarddu Tcmplc," antwortete sie. Sie hatte aber kaumdiese Worte gesprochen, und zwar wieder in dem-selben ruhigen, gleichgültigen, nachlässigen Tone,als ein ernster alter Mann von hoher militäri-scher Gestalt zu ihr hintrat und ihr meldete, dassihr Wagen vorgcfahren sei. Langsam von ihremSitze sich erhebend, hing sie sich Jenem an denArm, und ohne auch nur einen Blick auf michzurückzuwerfen, verließ sie mit ihm die Gesellschaft.

Als ich die Dame des Hauses, die den gan-zen Abend am Eingange des Hauptsaalcs stand undden Ankommenden und Fortgehenden ihr Lächelnpräsentierte, um den Namen der jungen Personbefragte, die so eben mit dem alten Manne fort-gegangen, lachte sie mir heiter ins Gesicht und rief:„Mein Gott! wer kann alle Menschen kennen! ichkenne ihn eben so wenig . . Sie stockte, dennsie wollte gewiss sagen, eben so wenig wie mich