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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
261
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die Idee der Vornehmheit verbunden. Und so einePariser Dame de la Halle sprach besser Franzö-sisch als eine deutsche Stiftödame von vicrundsechzigAhnen.

Wegen dieser Sprache, die ihm ein vornehmesAnsehen verleiht, hatte das französische Volk inmeinen Augen etwas allerliebst Fabelhaftes. Diesesentsprang aus einer anderen Rcminisccnz meinerKindheit. Das erste Buch nämlich, worin ich Fran-zösisch lesen lernte, waren die Fabeln von Lafon-taine; die naiv vernünftigen Redensarten derselbenhatten sich meinem Gedächtnisse am unauslösch-lichsten eingeprägt, und als ich nun nach Paris kamund überall Französisch sprechen hörte, erinnerte ichmich beständig der Lafontaine'schcn Fabeln, ichglaubte immer die wohlbekannten Thicrstimmcn zuhören; jetzt sprach der Löwe, dann wieder sprachder Wolf, dann das Lamm oder der Storch oderdie Taube, nicht selten vermeinte ich auch den Fuchszu vernehmen, und in meiner Erinnerung erwachtenmanchmal die Worte:

DIU Irongour, mousisur llu Dorkoau!

Hus vous etes goli! (puo vous uro k<zir>KI<Z2 lleaul

Solche fabelhafte Rcminisccnzen erwachten aberin meiner Seele noch viel öfter, wenn ich zu Paris