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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Themse hineinblickte. Mir war, als spiegelte sichdarin meine Seele, als schantc sie mir aus demWasser entgegen mit allen ihren Wnndenmalen ...Dabei kamen mir die kummervollsten Geschichtenins Gedächtnis . . . Ich dachte an die Rose, dieimmer mit Essig begossen worden und dadurch ihresüßesten Düfte einbüßte und frühzeitig verwelkte. . . Ich dachte an den verirrten Schmetterling,den ein Naturforscher, der den Montblanc bestieg,dort ganz einsam zwischen den Eiswänden umher-flattern sah ... Ich dachte an die zahme Äffin,die mit den Menschen so vertraut war, mit ihnenspielte, mit ihnen speiste, aber einst bei Tische indem Braten, der in der Schüssel lag, ihr eignesjunges Äfschcn erkannte, es hastig ergriff, damitin den Wald eilte, und sich nie mehr unter ihrenFreunden, den Menschen, sehen ließ . . . Ach, mirward so weh zu Mnthe, dass mir gewaltsam dieheißen Tropfen ans den Augen stürzten . . . Siefielen hinab in die Themse und schwammen fortins große Meer, das schon so manche Mcnschcn-thräne verschluckt hat, ohne es zu merken!

In diesem Augenblick geschah es, dass einesonderbare Musik mich aus meinen dunklen Träu-men weckte, und als ich mich umsah, bemerkte icham Ufer einen Haufen Menschen, die um irgend