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serpinens von der höllischen Etikette vorgeschriebenist; die schwarzen Hosen ängstlich schlotternd umdie dünnen Beine. Die langen Arme schienen nochverlängert, indem er in der einen Hand die Violineund in der andern den Bogen gesenkt hielt unddamit fast die Erde berührte, als er vor dem Pub-likum seine unerhörten Verbeugungen auskramte.In den eckigen Krümmungen seines Leibes lag eineschauerliche Hölzernheit und zugleich etwas närrischThicrisches, dasS uns bei diesen Verbeugungen einesonderbare Lachlust anwandeln musste; aber seinGesicht, das durch die grelle Orchestcrbclcuchtungnoch leichenartig weißer erschien, hatte alsdann soetwas Flehendes, so etwas blödsinnig Dcmüthiges,dass ein grauenhaftes Mitleid unsere Lachlust nie-derdrückte. Hat er diese Komplimente einem Auto-maten abgelernt oder einem Hunde? Ist dieserbittende Blick der eines Todkranken, oder lauertdahinter der Spott cincS schlauen Geizhalses? IstDas ein Lebender, der im Verscheiden begriffen istund der das Publikum in der Kunst-Arena, wieein sterbender Fechter, mit seinen Zuckungen ergötzensoll? Oder ist es ein Todter, der aus dem Grabegestiegen, ein Vampyr mit der Violine, der uns,wo nicht das Blut aus dem Herzen, doch auf jedenFall das Geld aus den Taschen sangt?