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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
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Kapital zurückgenommen, das sie ihnen einst gelie-hen, und siehe! es hat sich anfs entzückendste ver-zinst. Die Natur, welche einst den Künstlern ihreModelle lieferte, sie kopiert heute ihrerseits dieMeisterwerke, die dadurch entstanden. Der Sinnfür das Schöne hat das ganze Volk durchdrungen,und wie einst das Fleisch auf den Geist, so wirktjetzt der Geist auf das Fleisch. Und nicht fruchtlosist die Andacht vor jenen schönen Madonnen, denlieblichen Altarbildern, die sich dem Gemüthc desBräutigams einprägen, während die Braut einenschönen Heiligen im brünstigen Sinne trägt. Durchsolche Wahlverwandtschaft ist hier ein Menschen-geschlecht entstanden, das noch schöner ist als derholde Boden, worauf es blüht, und der sonnigeHimmel, der es wie ein goldner Rahmen umstrahlt.Die Männer interessieren mich nie viel, wenn sienicht entweder gemalt oder gemeißelt sind, undIhnen, Maria, überlasse ich allen möglichen Enthu-siasmus in Betreff jener schönen, geschmeidigenJtaliäner, die so wildschwarze Backenbärte und sokühn edle Nasen und so sanft kluge Augen haben.Man sagt, die Lombarden seien die schönsten Män-ner. Ich habe nie darüber Untersuchungen ange-stellt, nur über die Lombardinncn habe ich ernsthaftnachgedacht, und Diese, Das habe ich wohl gemerkt,