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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
177
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Rede nicht so Viel, wiederholte Van Moculcn.Und du, Schnabelcwopski, flüsterte er mir zu, ent-schuldige, wenn ich dich langweile; der Kleine wolltedurchaus, dass ich ihm die Geschichte seines Namens-vetters, des Simson, vorlese wir sind am vier-zehnten Kapitel, hör zu:

Simson ging hinab gen Thimnath, und säheein Weib zu Thimnath unter den Töchtern derPhilister"

Nein, rief der Kleine mit geschlossenen Augen,wir sind schon am sechzehnten Kapitel. Ist mirdoch, als lebte ich das Alles mit, was du da vor-liest, als hörte ich die Schafe blöckcn, die am Jor-dan weiden, als hätte ich selber den Füchsen dieSchwänze angezündet und sie in die Felder derPhilister gejagt, als hätte ich mit einem Esclskinn-backen tausend Philister erschlagen O, die Phi-lister! sie hatten uns unterjocht und verspottet, undließen uns wie Schweine Zoll bezahlen, und habenmich zum Tanzsaal hinausgeschmissen auf dem Rossund zu Bockenheim mit Füßen getreten hinaus-geschmissen, mit Füßen getreten, auf dem Ross! OGott, Das ist nicht erlaubt!

Er liegt im Wundficber und phantasiert, be-merkte leise Van Moeulcn, und begann das sech-zehnte Kapitel:

Heine's Werke. Bd. IV. ZZ