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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
104
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streifen würden im Waschen die Farbe behalten Prächtige Dirnen! riefen dann die tugendhaf-ten Jünglinge, die neben mir saßen. Ich erin-nere mich, ein großer Assekuradeur, der immerwie ein Pfingstochs geputzt ging, sagte einst: DieEine möcht' ich mir mal als Frühstück und dieAndere als Abendbrot zu Gcmüthe führen, undich würde an solchem Tage gar nicht zu Mittagspeisen Sie ist ein Engel! sagte einst ein See-kapitän ganz laut, so dass sich beide Mädchen zugleicher Zeit umsahen, und sich dann einandereifersüchtig anblickten. Ich selber sagte nie Etwas,und ich dachte meine süßesten Garnichtsgcdankcn,und betrachtete die Mädchen und den heiter sanf-ten Himmel und den langen Petrithnrm mit derschlanken Taille und die stille blaue Alfter, woraufdie Schwäne so stolz und so lieblich und so sicherumherschwammen. Die Schwäne! Stundenlangkonnte ich sie betrachten, diese holden Geschöpfemit ihren sanften langen Hälsen, wie sie sich üppigauf den weichen Finthen wiegten, wie sie zuweilenselig untertauchten und wieder auftauchten, undübcrmüthig plätscherten, bis der Himmel dunkelte,und die goldnen Sterne hervortraten, verlangend,verheißend, wunderbar zärtlich, verklärt. DieSterne! Sind es goldne Blumen am bräutlichen