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gestern und vorgestern und alle Tage erzählt habt,so ist doch der Boden, worauf sie ruht, noch tau-sendmal schöner . .
Der Ritter sprach diese letztcrn Worte miterheuchelter Befangenheit und schielte schmachtendnach dem großen Bilde, das an Schnappcr-Ellc'sHalse hing; der Nasenstcrn schaute von oben herabmit suchenden Augen, und der belobte Busen setztesich in eine so wogende Bewegung, dass die StadtAmsterdam hin und her wackelte.
„Ach!" — seufzte die Schnapper-Elle —„Tugend ist mehr Werth als Schönheit. Waönützt mir die Schönheit? Meine Jugend geht vor-über, und seit Schnapper todt ist — er hat wenig-stens schöne Hände gehabt — was hilft mir dadie Schönheit?"
Und dabei seufzte sie wieder, und wie einEcho, fast unhörbar, seufzte hinter ihr der Na-senstern.
„Was Euch die Schönheit nützt?" — riefDon Isaak — „O, Donna Schnapper-Elle, ver-sündigt Euch nicht an der Güte der schaffendenNatur! Schmäht nicht ihre holdesten Gaben! Siewürde sich furchtbar rächen. Diese beseligendenAugen würden blöde verglasen, diese anmuthigen