Ohcim sich selber überzeuge, dass er in der ver-flossenen Woche Viel gelernt Hobe und viel Lobund Kuchen verdiene . . . Nun legte der kleineBursche das Buch auf die breite Armlehne desSessels, und erklärte die Geschichte von Jakob undRahel, wie Jakob seine Stimme erhoben und lautgeweint, als er sein Mühmchcn Rahel zuerst er-blickte, wie er so traulich am Brunnen mit ihrgesprochen, wie er sieben Jahr' um Rahel dienenmuffte, und wie sie ihm so schnell verflossen, undwie er die Rahel gchcirathct und immer und immergeliebt hat . . . Auf einmal erinnerte sich auch dieschöne Sara, dass ihr Vater damals mit lustigemTone ausrief: „Willst du nicht eben so dein Mnhm-chcn Sara hcirathcn?" worauf der kleine Abrahamernsthaft antwortete: „Das will ich, und sie sollsieben Jahr' warten." Dämmernd zogen dieseBilder durch die Seele der schönen Frau, sie sah,wie sie und ihr kleiner Vetter, der jetzt so großund ihr Mann geworden, kindisch mit einanderin der Laubcrhüttc spielten, wie sie sich dort er-götzten an den bunten Tapeten, Blumen, Spiegelnund vergoldeten Äpfeln, wie der kleine Abrahamimmer zärtlicher mit ihr koste, bis er allmähliggrößer und mürrischer wurde, und endlich ganz großund ganz mürrisch . . . Und endlich sitzt sie zu
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