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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
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Freude wächst, immer geschieht cs, dass auch derBctrübtcstc seltsam beruhigt wird, wcun er iu derFrühliugsnacht in einem leichten Kahne leicht dahin-fährt auf dem lieben, klaren Rhcinstrom. Wahrlich,der alte, gutherzige Vater Rhein kann's nicht leiden,wenn seine Kinder weinen; thränenstillcnd wiegt ersie auf seinen treuen Armen, und erzählt ihnenseine schönsten Märchen, und berspricht ihnen seinegoldigsten Schätze, vielleicht gar den uralt versun-kenen NiblungShort. Auch die Thrüncn der schönenSara flössen immer milder und milder, ihre ge-waltigsten Schmerzen wurden fortgcspült von denflüsternden Wellen, die Nacht verlor ihr finstresGranen, und die heimatlichen Berge grüßten wiezum zärtlichsten Lebewohl. Vor allen aber grüßtetranlich ihr Lieblingsbcrg, der Kedrich, und inseiner seltsamen Mondbcleuchtung schien cs, alsstände wieder oben ein Fräulein mit ängstlich aus-gestreckten Armen, als kröchen die flinken Zwergleinwimmelnd aus ihren Fclscnspaltcn, und als kämeein Reiter den Berg hinanfgcsprengt in vollemGalopp; und der schönen Sara war zu Muthc,als sei sie wieder ein kleines Mädchen und säßewieder auf dem Schöße ihrer Mnhmc aus Lorch,und Diese erzähle ihr die hübsche Geschichte vondem kecken Reiter, der das arme, von den Zwergen