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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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haltigcr Poesie fehlte es nicht in diesen hübschenKleinigkeiten. Nur war zu bedauern, daß der da-mals jugendliche Verfasser, außer der französischenÜbersetzung des Shakspcare, auch die des Byrongelesen hatte, und dadurch verleitet ward, im Ko-stüme des spleenigen Lords jene Übersättigung undLebcnssatthcit zu affektieren, die in jener Periodeunter den jungen Leuten zu Paris Mode war. Dierosigsten Knäbchcn, die gesundesten Gelbschnäbelbehaupteten damals, ihre Genußfähigkeit sei er-schöpft, sie erheuchelten eine greisenhafte Erkältungdes GemttthcS, und gaben sich ein zerstörtes undgähnendes Aussehen.

Seitdem freilich ist unser armer MonsieurMüsset von seinem Jrrthumc zurückgekommen, under spielt nicht mehr den Blase in seinen Dich-tungen, — aber ach! seine Dichtungen enthaltenjetzt, statt der simulierten Zcrstörnis, die weit trost-loseren Spuren eines wirklichen Verfalls seinerLeibes- und Scelenkräfte . . . Ach! dieser Schrift-steller erinnert mich an jene künstlichen Ruinen,die man in den Schlossgärten des achtzehnten Jahr-hunderts zu erbauen Pflegte, an jene Spielereieneiner kindischen Laune, die aber im Laufe der Zeitunser wehmüthigstes Mitleid in Anspruch nehmen,