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herrlichen wollte. Ja, nicht das benannte Menschen-Paar, sondern die Liebe selbst ist der Held in diesemDrama. Wir sehen hier die Liebe jugendlich übcr-müthig auftreten, allen feindlichen VerhältnissenTrotz bietend, und Alles besiegend . . . Denn siefürchtet sich nicht, in dem großen Kampfe zu demschrecklichsten aber sichersten Bundesgenossen, demTode, ihre Zuflucht zu nehmen. Liebe im Bünd-nisse mit dem Tode ist unüberwindlich. Liebe! Sieist die höchste und siegreichste aller Leidenschaften.Ihre wcltbezwingende Stärke besteht aber in ihrerschrankenlosen Großmuth, in ihrer fast übersinnlichenUneigennützigkcit, in ihrer ausopferungssüchtigcnLebensvcrachtung. Für sie giebt es kein Gesternund sie denkt an kein Morgen . . . Sie begehrtnur des heutigen Tages, aber diesen verlangt sieganz, unverkürzt, unvcrkümmert... Sic will Nichtsdavon aufsparen für die Zukunft und verschmähtdie aufgewärmten Reste der Vergangenheit . . .„Vor mir Nacht, hinter mir Nacht" . . . Sie isteine wandelnde Flamme zwischen zwei Finsternissen. . . Woher entsteht sie? . . . Aus unbegreiflichwinzigen Fünkchcn! . . . Wie endet sie? .. . Sieerlöscht spurlos, eben so unbegreiflich... Je wildersie brennt, desto früher erlöscht sie . . . Aber Das