Ist nun zum Gott erhöhst und Cassins istEin arm Geschöpf, und mnfs den Rücken beugen,Nickt Cäsar nur nachlässig gegen ihn.
Als er in Spanien war, halt' er ein Fieber,Und wenn der Schau'r ihn ankam, merkt' ich wohlSein Beben: ja, er bebte, dieser Gott!
Das feige Blut der Lippen nahm die Flucht,
Sein Auge, dessen Blick die Welt bcdräut,
Verlor den Glanz, und ächzen hört' ich ihn.Za, dieser Mund, der horchen hieß die Römer,Und in ihr Buch einzeichnen seine Reden,Ach, rief: „Titinins! gieb mir zu trinken!"
Wic'n krankes Mädchen. Götter! ich erstaune,Wie nur ein Mann so schwächlicher NaturDer stolzen Welt den Vorsprung abgewann,Und nahm die Palm' allein.
Cäsar selber kennt seinen Mann sehr gut, undin einem Gespräche mit Antonius entfallen ihmdie tiefsinnigen Worte:
Lasst wohlbeleibte Männer nm mich sein,Mit glatten Köpfen, und die Nachts gut schlafen.Der Cassins dort hat einen hohlen Blick;
Er denkt zu viel: die Leute sind gefährlich.