Hort, wie das Volk den Cäsar, den es zumKönig erheben möchte, mit Jubclgcschrci begrüßt:
Ich weiß es nicht, wie Ihr und andre MenschenVon diesem Leben denkt; mir, für mich selbst,War' es so lieb, nicht da sein, als zu lebenIn Furcht Nor einem Wesen wie ich selbst.Ich kam wie Casar frei zur Welt, so Ihr;Wir nährten uns so gut, wir können BeideSo gut, wie er, des Winters Frost ertragen.Denn einst, an einem rauhen, stürm'schcn Tage,Als wild die Tiber an ihr Ufer tobte,
Sprach Cäsar zu mir: Wagst du, Cassius, nunMit mir zu springen in die zorn'gc Flut,
Und bis dorthin zu schwimmen? — Auf dies Wort,Bekleidet, wie ich war, stürzt' ich hinein,
Und hieß ihn folgen; wirklich that er's auch.Der Strom brüllt' ans uns ein, wir schlugen ihnMit wackcrn Sehnen, warfen ihn bei Seit',Und hemmten ihn mit einer Brust des Trotzes;Doch eh' wir das erwählte Ziel erreicht,
Rief Cäsar: Hilf mir, Cassius! ich sinke.
Ich, wie Äncas, unser großer Ahn,
Aus Troja's Flammen einst auf seinen SchulternDen alten Vater trug, so aus den WellenZog ich den müden Cäsar. — Und der Mann