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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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Geschichtskundige so sieht man auch die hoheZagd, die der deutsche Adel, der rohestc der Welt,gegen die Besiegten geübt, man sieht, wie tausend-wcis die Wehrlosen todtgeschlagen, gefoltert, ge-spießt und gemartert wurden, und aus den wogen-den Kornfeldern sieht man sie geheimnisvoll nicken,die blutigen Baucrnköpfe, und drübcrhin hört manpfeifen eine entsetzliche Lerche, rachcgellend, wie derPfeifer vom Hclsenstcin.

Etwas besser erging es den Brüdern in Eng-land und Schottland; ihr Untergang war nicht soschmählig und erfolglos, und noch jetzt sehen wirdort die Früchte ihres Regiments. Aber es gelangihnen keine feste Begründung desselben, die saube-ren Kavaliere herrschen wieder nach wie vor, undergötzen sich an den Spaßgcschichten von den altenstarren Stutzköpfcn, die der befreundete Barde zwihrer müßigen Unterhaltung so hübsch beschrieben.Keine gesellschaftliche Umwälzung hat in Großbri-tannien stattgefunden, das Gerüste der bürgerlichenund politischen Institutionen blieb unzcrstört, dieKastenherrschaft und das Zunftwesen hat sich dortbis auf den heutigen Tag erhalten, und, obgleichgetränkt von dem Lichte und der Wärme der neuernCivilisation, verharrt England in einem mittelalter-lichen Zustande, oder vielmehr im Zustande eines

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