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dem zweiten erkämpft er einen dritten, nach demdritten einen vierten, und so weiter, bis alle Prin-cipien nnd die ganze Philosophie der Streitfragegleichsam erobert sind, bis Jeder im Hause, derOhren zum Hören und ein Herz zum Fühlen hat,von den Wahrheiten, die er eben vernommen, sounwiderstehlich wie von seiner eigenen Existenzüberzeugt ist, so dass Brougham, wollte er hierstehen bleiben, schon unbedingt als der größte Lo-giker der St. Stcphanskapclle gelten könnte. Diegeistigen Hilfsquellen des Mannes sind wirklichbewunderungswürdig, und er erinnert fast an dasaltnordische Märchen, wo Einer immer die erstenMeister in jedem Fache des Wissens getödtet hat,und dadurch der Allcincrbe ihrer sämmtlichen Gei-stesfähigkeiten geworden ist. Der Gegenstand magsein wie er will, erhaben oder gcmeinplützig, ab-struse oder praktisch, so kennt ihn dennoch HeinrichBrougham, und er kennt ihn ganz aus dem Grunde.Andere mögen mit ihm wetteifern, ja Einer oderder Andere mag ihn sogar übertreffen in der Kennt-nis äußerer Schönheiten der alten Literatur, aberNiemand ist tiefer als er durchdrungen von derherrlichen und glühenden Philosophie, die gewissals ein kostbarster Edelstein hcrvorglänzt ans jenenSchmuckkästchen, die uns das Altcrthum hinter-