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3,1 (1846)
Entstehung
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öffentlichen Meinung. Wir wählen dazu die Nachrichten ausder jetzigen Zeit, zum Beweise, daß eine alte Sache, wennsie in sich gut ist, stets neu bleibt. In derselben ZeitungNo. 132. vom 11lten Juni 1845 heißt es:

Jeder, dem das großartigste unserer vaterländischenInstitute, unsere Landwehr, am Herzen liegt, muß es mitinniger Freude sehen, wenn hohe Ofsiciere, denen von ihremKönige der Kern des Volkes anvertrauet ist, diesem gegen-über eine würdige Stellung einzunehmen wissen. Die bedeu-tenden Schwierigkeiten, welche in dieser Beziehung überwun-den werden müssen, sind nicht zu verkennen. Vierzehn Tagewerden geboten, um Händen, die Jahre lang den Pflug,die Nadel oder das Weberschiff geführt haben, alle militsiri-schen Kunstfertigkeiten; um Herzen, die Jahre lang nurvon der Sorge füv-eine Familie erfüllt waren, die vertrauungs-volle Liebe des Soldaten zu seinem Führer; um denvon Drangsalen eines mühseligen Lebens gedrückten Geistekriegerische Lebendigkeit und Frische zu geben. Diese Eigen-schaften in den Landwehrmännern zu schaffen, dazu würdendie wenigen Tage nicht genügen; aber dessen bedarf es auchnicht. Es handelt sich nur darum, in glücklichen Momentendie Funken anzufachen, die, in Jünglingsseelen geworfen, imManne trotz der äußeren Vcrkohlung fortglimmen. Wirhatten das Glück, die Wirkungen eines solchen Moments beider Besichtigung des Soraucr Landwchrbataillons durch dieGenerale v. Wayrach und v. Hagen während der diesjähri-gen Ucbung zu sehen. Der Lausitzer Bauer, der WendischeSpreewalder, ist der Mann nicht, bei dem das geistige Ele-ment auf der Oberfläche schwimmt, wie bei dem chevalercs-ken Rheinländer; und dennoch gelang es der liebenswürdigenHumanität, der überall sich offenbarenden väterlichen Fürsorge