lebendig; unter seiner Anführung gelang Alles und derGlaube an ihn war der Sieg, der die Welt überwand.Man erkannte, daß der Grund außerordentlicher Erscheinun-gen in ihm, seiner Persönlichkeit und ihrer belebenden Kraftlag; unter seiner Bearbeitung'wurde auch das Mittelmäßigeaußerordentlich; seine schöpferische Hand zog die Uhr auf,welche in festem Tactc jedesmal die rechte Zeit anzeigte; seinGeist beseelte und belebte den ganzen Staatskörper. Mensmolcnn nZitnt.) Er schuf die Zeit, wie sie damals war.In Allem fühlte man seinen Einfluß und seine Schwingun-gen. Er war der Mittelpunkt, um den sich Alles abschloßund drchete; er die Auctorität, welche galt und entschied.Wo in seinem Namen gehandelt und befohlen wurde, ver-stand sich Unterwürfigkeit und unbedingter Gehorsam vonselbst und von keiner Lippe kam die Frage: Warum? -— Vielemißbrauchten diese Gewalt, in welcher sie gebietend, als Par-tikeln Seiner Königlichen Majestät, herrisch austraten; dießgeschah schon von Preußischen Soldaten, die den glorreichenSiebenjährigen Krieg mitgemacht hatten; mehr noch vonOffizieren, am Meisten von den Generalen und Chefs ganzerRegimenter. So streng und ernst der große König in derRegel gegen (Zivilisten und Beamte, selbst gegen viele Mi-nister war, die er Tintcnkleckser nannte, so gnädig, gütig,selbst nachsichtsvoll, war er, wie gegen den Bürger und Land-mann, so ganz besonders gegen Alle, die in der Armee gedientund die Beschwerlichkeit des Krieges mit ihm ausgestandenund überstanden hatten. Besonders war dieß der Fall gegenOfsiciere, die sich durch Tapferkeit ausgezeichnet hatten, undwaren sie vollends commandirende Generale, so gab er ihnennicht bloß den Orden pour le merite, der wie ein glän-zender Stern auf der Brust des geehrten Helden stand, son-
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