Druckschrift 
2,1 (1844)
Entstehung
Seite
261
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Buch. Mit dem Uetheil Riebuhrs über den Kronprinzen ver-gleiche man auch das von Göthe in denGesprächen Ecker-manns." Gern möchte ich sie hier einrücken, denn wer dengesunden Baum in seiner schönen Blüthe gesehen, der freuetsich doppelt seiner Früchte; aber dem Leser wird es angenehmersein, sie in diesen Schriften selbst und ihrem belebenden Ausam-menhange zu finden.

*) Im nächstens zu erwartenden dritten Theile.

Mit diesem Blick der Ehrfurcht, Freude und Hoffnung,sahen auch die Lehrer und Professoren aller Facultäten ander Universität zu Königsberg den Königlichen ausstrebendenJüngling an, als sie wünschten, daß er an die Spitze der-selben treten und ihr erlauchter Rector werden möchte. Er-hebend wurde historisch angeführt, daß schon manche er-lauchte Ahnherren diese Würde bekleidet hätten. Der Erb-prinz Albrecht Friedrich, Sohn des Stifters der Universität1307, sodann Herzog Christian von Braunschweig - Lüneburg1581, und endlich König Friedrich Wilhelm I. 17011713,waren Rectoren der Universität zu Königsberg gewesen.Solche Rückblicke in die Vergangenheit erheitern die Gegen-wart und bringen in die dunkle Zukunft die Lichtstrahlender Hoffnung. Der König genehmigte darum in huldvollenAusdrücken den Antrag, und der Kronprinz nahm ihn gernund dankbar an. Am Uten März 1808 wurde derselbe indem großen akademischen Hörsaale mit herkömmlicher Feier-lichkeit als Ikeetor nmAnikovirtis^imn« proklamirt: der Pro-rector hielt die Festrede; die Jnsignien der Rectorwürde wur-den dem Kronprinzen feierlich überreicht; eine Schaar froherStudenten brachte ihrem jugendlichen Königlichen Gönnerund Patron einen prächtigen Fackelzug; in dem vom Kriege