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2,1 (1844)
Entstehung
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die Schulen, wo sie geübt wurde. Die Königinn verweilte hieroft Stunden lang, ließ sich Bericht erstatten von den Schu-len, wo sie aufblühete, und erwartete mit Ungeduld die An-kunft des Professors Zelter, eines vorzüglichen ZöglingsPestalozzis, den der König aus dem Würtembergischen be-rufen hatte, und freuete sich dann seiner Thätigkeit, ehrteund zeichnete ihn aus. Wenngleich nun die hohe Frau, vollSehnsucht nach dem Besseren, Ihre Erwartungen zu hochgespannt und sich zu viel versprochen haben mochte, so ver-dient doch Ihre unmittelbare Theilnahme an der Bildungder Jugend und der Verbesserung der Schulen, als woheralle radicale Hülfe für's Volk und die gesammte Nationkommen muß, eine dankbare Anerkennung und die größteHochachtung. Daß die seltene Frau aber in der Zeit schwe-ren Unglücks und großer Drangsale, mitten im Geräuschdes Krieges sich solchen Dingen mit Liebe hingab und mitihnen sich ernstlich beschäftigte, beweiset die Kraft, Selbst-ständigkeit und Freiheit Ihrer Seele, die Sammlung IhresGeistes, die ganze Richtung Ihres Gemüthes und Lebens;aber alles dieses erklärt und verklärt sich wieder in der Gottes- und Menschenliebe, die Ihr ganzes Wesen still durch-drang, und, man kann sagen, Ihr durch Herz und Adernfloß.

Bei dieser Ihrer Ansicht und Ucberzeugung von demhohen Werthe intellektueller Bildung und sittlicher Vered-lung durch wissenschaftlichen Unterricht, gewährte es Ihrund dem Könige eine hohe Freude, daß der akademische Se-nat der Universität zu Königsberg den Kronprinzen zumkleotor mnWnüooittissimus der Universität erwählte. DerTag dafür erhöhete die Feier, und ihre tiefe, sinnvolle, pro-

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