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opfer wie Blumenduft auswärts, dringen durch die Wolken,und dringen den Segen der Verheißung.
Bei solchen Erweisungen der Verehrung und Liiebe wa-ren der Königinn immer diejenigen die angenehmsten undansprechendsten, die Ihr von Kindern gebracht wurden. DasHerz ging Ihr auf und die Augen glänzten, wenn Sie Kin-der im Schmucke der frischen, blühenden Gesundheit undfröhlichen Unschuld sah; Sie sprach sie an, aus welchenStänden sie auch sein mochten, und freuete sich, wenn siesich Ihr unbefangen und gutmüthig näherten; — und Kin-der sind die besten Physiognomcn, ihr Gemüth fühlet undversteht die verwandten Gesichtszüge der Reinheit und Un-befangenheit. — Blödigkeit und Schüchternheit verlor sich,sobald das Auge der hohen Frau sie angelächelt hatte, undherandrängend eilten sie, das Händchen zu reichen und einBlümchen zu bringen. „Die Kindcrwelt," hat manSie oft sagen hören, „ist meine Welt."**) Sie sah dieKinder an mit dem segnenden Blick der Hoffnung und Freude.So wie Ihre eigenen, die Königlichen Kinder, Ihr überAlles am Herzen lagen und ihrer Erziehung Sie sich ungc-
") In Berlin durste bei Anwesenheit der Franzosen der Geburts-tag des Königs und der Königinn nicht öffentlich gefeiert wer-den. Als gseichwohl dessen am Igten März 1808 im TheaterJffland gedacht, und hierbei Jacoby ein freudiges Lebehoch un-ter allgemeiner Acclamation gebracht hatte, mußten sie dafürmit Haus-Arrest büßen. Jeder Despotie sitzt der Dämon derFurcht im Nacken. s/Vtrn
Die gemächliche Schrift des genialen A. Krummacher zuBremen: „Die Kinder-Welt", nebst Dessen „Parabeln", gehörtenzu Ihrer Lieblingslectürc.
II. M
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