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Hos in seiner Passionszeit an extensiver Pracht verloren,hatte er an intensiver, werthvoller Stärke gewonnen, und einim Unglück wohlthuendes Gefühl der Sympathie beseelteund durchdrang Alle, die zu ihm gehörten. In diesem Ein-klänge treu verbundener Herzen liegt Erhebung und Trost,— und wer hatte dafür mehr Empfänglichkeit, als die Kö-niginn?
Von allen Seiten flössen Ihr Erguickungcn und Auf-heiterungen dieser Art zu. Wo Sic ging und stand, kamIhr Verehrung, Dank und Freude, entgegen. Diese spra-chen sich in kleinen und großen Zügen allseitig aus. Be-sonders geschah dicß auch an Ihrem Geburtstage: die ganzeStadt Königsberg feierte ihn wie den einer Mutter. Unssteht das einfache, schmucklose, idyllische Bildchen vom DorfeHuben noch vor der Seele, und so reden wir nicht von dergroßartigen Pracht, die eine volkreiche Stadt bei solchenFesten aufstellen und entwickeln kann. Wenn aber, wie hierin Königsberg, innerer Drang Alles in Bewegung setzt, unddie Abgesandten aller Stände nur das, was diese wünschenund meinen, redlich aussprechen; wenn aus den brennendenLichten, die alle, auch die kleinsten Häuser erleuchten, zu-gleich die treuen Augen ihrer Bewohner schauen: wenn be-wegte Herzen an einem solchen Feste den Armen die Tafelndecken und bereiten: wenn in den Zusammenklang aller Stadt-glocken von den hohen Thürmcn herab sich die Seufzer undGebete der Gemeinden mischen: dann steigen solche Scelen-
auf unseren Spaziergängen zufällig dem Könige wiederholent-lich begegneten, sagte der König nachher zu mir: „Kennen denKriegsrath Duden? Ist ein rechtschaffener, braver Mann, nachaltem deutschem Schroot und Korn; können ihn meines ach-tungsvollen Andenkens versichern!"