Druckschrift 
2,1 (1844)
Entstehung
Seite
255
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füllung derselben gab allein den Geist und die Stimmung,worin man sich hier nur glücklich fühlen, geben und em-pfangen konnte. Das nach allen Seiten hin eingetreteneUnglück hatte vollends den Boden von allem nicht tief undfest Eingewachsenen befreiet, und wenn der Kreis kleiner undenger, so war er damit auch um so inniger und herzlichergeworden. Alle, die nicht Wurzeln in sich selber hatten,waren abgefallen zur Zeit der Anfechtung und nicht nachKönigsberg gefolgt: diejenigen aber, die im Zuge treuer An-hänglichkeit Alles aufgegeben hatten, und dahin geflohen waren,hatten sich bewährt, und schlössen sich nun um so fester an.Der König erkannte und ehrte dicß mit voller Seele, hattees nie vergessen, und hat, wieder mächtig und glücklich gewor-den, nachher Alle, die im Unglück Ihm treu geblieben, amMeisten ausgezeichnet und reich belohnt. *) Was also der

Doch war Er, wie in Allem, so auch hier, billig, und machteeinen Unterschied zwischen denen, die ihm nach Königsberghätten folgen können, und denen, welchen es durch Umständeunmöglich geworden war. Zu diesen gehörte unter Andern auchder Regiments-Quarticrmeister des ersten Garde-Regiments zuFuß, Kriegsrath Duden. Mit großer Anstrengung und nichtohne Lebensgefahr hatte er nach der unglücklichen Schlacht vonJena, die seiner Aufsicht iibcrgebcnc ansehnliche Regimentskasse,flüchtend auf Nebenwegen, zu erhalten und zu retten gesucht.Dieß war ihm gelungen, so daß er sie, wenn auch nicht in Kö-nigsberg, als wohin kein Durchkommen mehr war, doch späterin Potsdam, (was nicht alle Regiments-Quartiermeistcr gethan)vollständig, ohne allen Verlust, zurückgeben konnte. DiesenBeweis der Redlichkeit und Treue vergaß der König nicht.Als der Kricgßrath Duden nachher nebst zwei Andern zumOberbürgermeister in Brandenburg Ihm zur Wahl präsentirtwar, wählte Er ihn, und bewilligte ihm später, da er alsEmeritus in Potsdam lebte, eine angemessene Pension. Refe-rent zählt ihn zu seinen besten, liebsten Freunden, und als wir