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aber doch innerlich reichen Zeit an den Prediger Koblank inBerlin:
„Ich habe vernommen, daß der Garnwcbermeister Do-mitsch am 28sten d. M. seine fünfzigjährige Hochzeit begehenwill und daß Sie, sein Seelsorger, die Einsegnung des Ju-belpaares öffentlich in der Kirche, nach geschehener Einladungder ganzen Gemeinde, verrichten wollen. Dieses beweistmir, daß der Lebenswandel dieses Jubelpaares zu der Wohl-that einer so langen Vereinigung auch noch die beglückendeAchtung und Liebe achtungswerther Menschen gesellet hat,und darum beauftrage ich Sie, diesen guten Leuten Meinevollkommenste Thcilnahme zu bezeigen, und ihnen Meinenlebhaftesten Glückwunsch zu dieser ihnen gewordenen GnadeGottes zu erkennen zu geben."
„Eine so seltene Lcbcnsepoche diesen guten Leuten auchanderscitig erfreulich zu machen, übersende ich zugleich anlie-gendes Geschenk und überlasse Ihnen, nach der näheren Kennt-niß der Verhältnisse, sie entweder unmittelbar damit zu er-freuen, oder davon ihnen einen erquickenden und Freude er-höhenden Genuß an diesem Tage zu verschaffen. Ich bleibeIhre wohlaffectionirte Königinn
Königsberg, » .
am 20. November 1808.
Anziehend und gewinnend ist in Allem, was die Ver-klärte sprach, schrieb und that, die angenehme Frische undsanfte Lebendigkeit, die darin athmet. Man sieht, hört undfühlt in Allem das hingegebene Herz, welches sich sogleichin eine fremde Lage versetzen und sie wie zur eigenen machenkann. Dazu gehört allerdings eine gewisse geistige Fülle undGewandtheit; aber diese allein thut's und macht's nicht.