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lause in aufsteigender Linie" in glücklicher Verborgenheit ge-schrieben hatte, nun der gehobene Ort, nach dem Aller Augenund Herzen gerichtet waren. Täglich bildeten sich lieblichekleine Scenen freundlicher Gutmüthigkeit, und alle Herzenwaren in Bewegung. Alle Hausväter und Hausmütter undKinder sprachen vom Könige, mit Entzücken von der Kö-niginn, und sie konnten nicht aufhören, an die Hausthürezu treten und auf die Wege zu eilen, so oft Sie vorüber-gingen, um segnend Ihnen nachzusehen. Jede sich darbie-tende Gelegenheit, den vollen dankbaren Herzen Lust zumachen, benutzten siez und besonders geschah dieß den 3tcn Au-gust, am Geburtstage des Königs. Sämmtlichc Einsassenin Huben konnten und wollten es sich nicht nehmen lassen,diesen Segenstag, auf ihre Art, und so gut sie es vermochten,festlich zu begehen, um den erlauchten Sommergästen ihreEhrfurcht, Liebe und Freude, zu bezeigen. Die Ein- undAusgänge des Dorfes, die Wege zur Königlichen Villa undderen Pforte, schmückten sie mit Ehrenbogen, Laubzweigen,Blumenkränzen und Inschriften. Hausväter, Hausmütterund Kinder erschienen sonntäglich gekleidet und das ältesteEhepaar im Dorfe brachte und überreichte zierlich geordnetdie besten selbstgezogcnen Blumen und Kränze ihrer Gärtenund Fluren, und das Alles mit dem Ausdruck und Blicktreuer Liebe und Anhänglichkeit. Die heitere Schaar um-ringt den König, die Königinn und die Königlichen Kinder,und durch das fröhliche Jauchzen der Menge ertönte dasfestliche Glockengeläute vom Thurme der nahen Dorfkirchewie eine weissagende Stimme aus den Wolken. Rührende,köstliche, bedeutungsvolle Scene! Bis auf einige Meilenzur Russischen Grenze hin lag damals das ganze PreußischeLand im eisernen Banne Französischer Zwingherrschaft. Von