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2,1 (1844)
Entstehung
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mengeruckt, auf dieser kleinen ländlichen Besitzung, umgebenvon einer freundlichen Lage und einer fruchtbaren Ebene,in zurückgezogener Stille gemüthlich und zufrieden. Der Kö-nig, mit Männern wie Stein und Hardenberg umgeben, un-ablässig ernsten Rcgierungsgeschästen zugewandt; die Königinnmit einigen Hofdamen in heiterer Häuslichkeit, ganz hinge-geben der Erziehung Ihrer Kinder. Sic, früher leichtenHerzens und Schrittes lustwandelnd in den großartigen,prächtigen Gärten zu Eharlottenburg und Sans-souci, sehenwir nun, in ganz andere Verhältnisse versetzt, doch heiter,ruhig und ergeben. Ihr weites Herz fühlt sich von kleinenRäumen nicht beengt, und Sic geht mit Ihren Kinderndurch's stille Dörfchen auf seine Feldfluren im Anhauchedes Friedens und der Liebe. Und der König, einfach, schlichtund prunklos, immer sich gleich und treu, ist im DorfeHuben in Haltung, Sprache und Benehmen, kein Anderer,als sonst auch.

Wahrlich: Niemand lebt davon, daß er vieleGüter hat; 5) das wahre Leben entspringt aus ganz an-deren Quellen; jene können selbst im reichsten Ueberflusse un-genießbar werden und versiegen, diese nie; ihr Genuß wirdimmer reicher, reiner, frischer und freier. Es ist viel, wenndas der Privatmann erkennt und erfährt; aber es ist mehrnoch, wenn es mit einem Könige dahin, zu diesem Licht-punkte, kommt. Diese heitere Höhe selbstständiger Unabhän-gigkeit von allen äußern Dingen ist höher, als die des Thro-nes. Kaiser Napoleon stand damals, 1808, auf dem Kul-minationspunkte seiner Größe und Macht; aber wahrlich, er

*) Lucas 12, v. IS.