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mit der Regcntmgcschichte des Brandenburgischen Hauses,und Sic kannte die Stammsolge desselben, wie in ihrem hi-storischen Zusammenhange, so in ihren einzelnen Theilcn, unddie detaillirtc Lebensgeschichte Ihrer Ahnherren und Ahn-srauen war und blieb Ihre Lieblingslectüre. Alte und neueSchriften darüber las Sie mit immer frischem Interesse undSie bezeigte eine dankbare Freude, als ich Ihr die noch nichtgekannte Biographie des großen Churfürsten von Schröck!)überreichte. Die lange und schöne Gallerie sämmtlicher Rc-gcntinnen des Hohenzollcrn'schcn Hauses war Ihr gegenwärtig,von der Gcmahlinn des Burggrafen von Nürnberg Frie-drich I., der schönen Elisabeth, Prinzessinn von Bayern (149l>),an, bis zur Gemahlinn Friedrich Wilhelm !I., der Hessen-Darmstädtischcn Prinzessinn Luise (1789), der Mutter Ihreshohen Gemahls. Dieses verwandtschaftlichen nahen und in-nigen Zusammenhanges war Sie sich, klar bewußt; Sie er-kannte lebendig und fühlte tief die Ehre und Verpflichtungdesselben und verstand Ihre Stellung und Lebensaufgabe.Was Sie sich, der Geschichte, der Gegenwart und Zukunftdes Hohenzollern'schcn Hauses und der Preußischen Nationschuldig sei, durchdrang Sie mit edlem Stolz und Sie wußtezu bewahren das an Sie gekommene heilige Erbe. Im Be-sitze desselben ging Sie gern durch die Säle, namentlich inEharlottenburg, und stille stehend vor den Gemälden Ihrerhohen Ahnfrauen, war es Ihr Wonne, schöne Charakterzügeaus dem Leben derselben zu erzählen. Aufschauend zu demBilde der Königinn, Sophie Charlotte, Prinzessinn von Han-nover, Gemahlinn des ersten Königs (1984), sprach Sie:„Die Erste in der Reihenfolge der Königinnen Preußens;aber auch die Erste in geistigen Vorzügen und in wissen-schaftlicher Bildung. Eine reichbegabte, herrliche Frau! Ihr