Druckschrift 
2,1 (1844)
Entstehung
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lichc» Königsmorde und dessen Wandalismus, bci'm Ansänge,in der Mitte und am Schlüsse seiner Fcuerredc, kein ande-res, als das immer wiederkehrende Wort: ?rneteien eenseolüai'tlruAiiuzm (KsIIinm) esse äelenclnnr! Er, der Deut-schen Grund-, Eck- und Edelstein, der Ministervon Stein. Auf seiner gewaltigen Stirn liegen Gewitter-wolken; sein glühendes Auge spricht Zorn; Satyre und Spottumziehen seine Lippen, und seine rasche Rede ergießt sichwie ein Waldstrom, der vom Felsen herabstürzt. Und dochschreckt der Mann nicht, — es ist etwas Höheres in ihm,was wunderbar anzieht. Neben dem stürmenden Hasse wi-der alles Gemeine und Schlechte wohnt in seiner weitenBrust eine unendliche Milde, wie bei Luther neben dem Lö-wen das Lamm. Tiefe Sehnsucht nach dem Besseren undEwigen, geweckt und genährt durch seinen forschenden undzugleich kindlichen Glauben an das göttliche Evangelium, istder Grundton seines reichen Geistes und tiefen Gemüthes,und die reine Quelle seiner Begeisterung. Er bleibt sich im-mer gleich und treu; so steht er auch vor seinem Königeund Herrn, von Diesem hochgeehrt. Die Königinn hat IhreFreude an dem außerordentlichen Manne und versteht ihn.Die Unterredung ist lebendig und rasch; aber neben seinem?orte und ?i'«Z8ti«8imc> bleibt Sie in Ihremmolto.

Denn bei aller Lebendigkeit einer reichen, blühenden Phan-tasie hatte Sie sich doch ganz in Ihrer Gewalt und verlorselbst in der heitersten Stimmung und Theilnahme nie dieinnere und äußere Haltung. Das ruhige, klare BewußtseinIhrer Bestimmung und Würde hatte Sie vorzüglich genährt,befestiget und gesteigert, durch eine vertraute Bekanntschaft