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von Sans-Souci gesehen und beobachtet haben, sprechen heutenoch mit Entzücken davon. Vielleicht hat die Welt auch nieein schöneres, lebenvolleres Bild auf der höchsten Höhe irdi-scher Größe und Herrlichkeit gesehen, als dieses.
Alexander, damals ein schöner Mann, in frischer blühen-der Lebenskraft, geistreich, voll Gefühl und Phantasie, ge-wandt nach allen Richtungen hin, in feinster graciöser Sitte;eigenthümlich und originell, in orientalischer Färbung, kühnund schwebend in poetischer Begeisterung; offen, beredt undunbefangen, heiter um sich schauend, und doch dabei imponi-rcnd und gebietend, der mächtige Beherrscher eines halbenWcltthcils. Ihm zur Seite die schönste, anmuthigste, ge-müthlichc Frau, eine Königinn der Herzen, damals noch ganzglücklich. Beide in geistvoller, überfließender Unterredung imAnklänge wechselseitigen Wohlgefallens; gehoben von schönenHoffnungen für die Zukunft; beleuchtet vom Purpurlichte derglänzenden Sonne im Bardenhainc des großen Friedrichs;umrauscht von den Klängen der nahen und fernen Waldhör-ner, umjubelt von einem freudetrunkenen, treuen Volke, imSchmucke eines herrlichen, seltenen Festes —: wahrlich einschönes, sinnvolles Fest, wohl wcrth, als Bild seiner Zeit auf-bewahrt zu werden!
Es ist interessant und Aufschluß gebend, überhaupt schon,Menschen von Bildung zu sehen und zu beobachten in wich-tigen, ehrenvollen Lcbensmomcnten, vorzüglich aber die Hoch-gestellten, wo Aller Augen auf sie gerichtet sind. Nirgendswird der innere Gehalt, oder der innere Mangel; die Wahr-heit, oder die Verstellung; die Natur, oder die Kunst; dasEigenthümliche, oder Erborgte; das Einfache, oder Zusammen-
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