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gen Wagen durch die volkreichen Straßen von Berlin unddie stillen von Potsdam. Dem lieben Herrn sah man esdann an, wie, im einfachen Oberrock gcmüthlich dasitzend,behaglich und wohl Ihm um's Herz war; Er grüßte ruhigund ernst mit hebender und senkender Hand, Sie lebendignach allen Richtungen init freundlichem Kopfnicken; Er schwei-gend, Sie heiter sprechend und erzählend, fröhlich lachend;Er horchend und lächelnd, oft satyrisch; Sie scherzend, Erneckend; Er in Texten und Aphorismen redend, Sie in Com-mcntaren sich leicht und humoristisch ergießend: — ein inter-essantes Lebensbild eines glücklichen Ehepaars in vertrauli-cher, gemüthlichcr Eintracht; einer Eintracht, die auf demThrone ihr Glück fand und in einer Hütte es gesunden ha-ben würde.
Auch liebte Sie es, Ihrer stillen Siege über die Herzender Menschen sich bewußt, von Zeit zu Zeit in KöniglicherPracht und Herrlichkeit zu erscheinen, und so dem Volke beifeierlichen Veranlassungen und Aufzügen sich zu zeigen. Mitdem Königlichen Diadem auf dem lockigen Haupte und derheiteren glänzenden Stirn, war Sic dann reich gekleidet undgeschmackvoll geputzt. Ihrem achtspännigen Wagen folgteein langer prächtiger Zug; Sie ragte hervor und glänzte ineiner Hoheit und Würde, der man die anerschaffene irdischeMajestät ansah und der alles Volk freudig zujauchzte.
So erschien Sie, vielleicht am Prächtigsten je in IhremLeben, an der Seite des Kaisers Alexander I., als dieser imJahre 1805 Berlin und Potsdam mit Seiner Gegenwartbeglückte. Alle, welche Beide damals wiederholentlich, na-mentlich auf und abfahrend in den langen schattigen Alleen