Druckschrift 
2,1 (1844)
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seinen Zügen eine milde Ruhe und Erleuchtung, und na-mentlich in den früheren Jahren eine Heiterkeit, der manes ansah, Sie sei glücklich, und wolle nichts, als das GlückAnderer. Saßen, was gewöhnlich der Fall war, Ihre Kin-der mit im Wagen, so umglänzte Sic Mutterfreude undMuttcrwürdc, und gewiß hat es nie eine Königinn gegeben,welche tiefer und inniger, wahrer und treuer die hohe Be-deutung und ernste Verpflichtung einer Landcsmutter erkanntund gefühlt, als Sie. Dabei wußte Jeder, welche glücklicheGattinn, welche zärtliche Mutter, welche wohlwollende Haus-frau Sie in einem Grade und Umfange war, wie es aufThronen die Welt bis dahin wohl noch nicht erlebt und gesehenhatte. Der Besitz solcher Eigenschaften, der Genuß und dieBewahrung eines so seltenen Glückes, hatte Sic darum demVolke * und seinem Familienleben näher gerückt, und allesFörmliche, Feierliche und Zwängende, was sich sonst gewöhn-lich abhaltend und durchkältend dazwischen stellt, von Ihrweggenommen, und Ihr jene gutmüthigc, zuvorkommende,Vertrauen einflößende Treuherzigkeit gegeben, in und mitwelcher kein Mensch Ihr fremd war und blieb. In dieserGemüthsstimmung und Lebcnsrichtung stand Ihr Alles nahe,und in solcher edlen, ungcschmücktcn Popularität wandte sichauch jedes Herz gern zu Ihr hin. Getroffen von Ihrerganzen Persönlichkeit, stand darum auch Jeder, so oft manSie gesehen, wie betroffen still; man sah Ihr lange nachund von allen Seiten hörte man aus dichten Volkshaufenin lauten Stimmen Ihr Lob.

Erhebender noch und reicher war der Anblick, wennSie gleichzeitig mit dem Könige an Seiner Seite erschien;langsam fahrend in einem gewöhnlichen, offenen, zweispänni-