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Gerade in dieser Beziehung kam Sie, was das Acu-ßerc, die jedesmaligen nächsten Umgebungen betrifft, wo esauch sein mochte, dem Könige aufs Glücklichste, man kannsagen, zu Hülfe. Wiewohl Er das Repräsentiren vollkom-men verstand und schon in Seiner hohen, schönen, würde-vollen Gestalt Ihm Alles verliehen war, was dazu gehört,so liebte Er's doch nicht, und Seiner natürlichen Neigungsagte es nicht zu. Er faßte sich gern möglichst kurz, sagtenur das eben Nothwendigste, und legte es nie darauf an,durch zuvorkommende Verbindlichkeiten die Menschen zu ge-winnen. In zarter feiner Sitte der tactfcsteste Mann, warEr doch, namentlich gegen Fremde, die Ihm vorgestellt wur-den, gewöhnlich in Seinen Fragen und Aeußerungen sokarg, daß es unter der Erwartung blieb; und Alles, wasbloß die Förmlichkeiten (Etiquettc, die Er „Anhängezettel"nannte) betraf, machte Er möglichst schnell ab. Dicß willund liebt man aber nicht, ist auch nicht das Herkömmlichein der Hofsittc, die man sich gern entgegen kommend denktund wünscht. Darum war es dem Könige recht und lieb,dieß der Königinn überlassen zu können, wohl wissend, daßalle sogenannten Honneurs am Allerbesten Ihr anvertrautwaren und am Gewandtesten von Ihr wahrgenommenwurden.
Und in Wahrheit, der angenehme Eindruck, den Ihreganze Persönlichkeit machte, ist nicht zu beschreiben, und wie-derzugeben. Waren die Eingeladenen versammelt und AllerBlicke still und erwartungsvoll nach der Flügelthür, durchwelche Sie kommen würde, gerichtet, so war es, wenn Siean der Seite des Königs eintrat, als ob ein glänzendes mil-des Licht den ganzen Saal erfüllte. Ihr blaues freund-