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2,1 (1844)
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linicn, auf welchen schnell entgegengesetzte Elemente im wun-derbaren chemischen Proceß ineinander überfließen und dannwieder ebenso schnell feindselig sich abstoßen. Eine psycho-logische Tiefe, die reichen Stoff zum Nachdenken in sichschließt, und manche Kräfte und Gesetze in der rationalenund viele seltsame dunkele Erscheinungen in der empirischenPsychologie aufhellt.

Ursprünglich böse, ursprünglich gute Naturanlagenin tiefliegender, verborgener Mischung, geweckt und entwickeltdurch eigenthümlichen Lebcnsgang, seine Führungen undSchicksale, sind dabei entscheidend und erzeugen im Allge-meinen das Gewöhnliche und Mittelmäßige, im Besonderen,als Ausnahme von der Regel, das ausgezeichnet Böse inschreckender Schatten-, und das ausgezeichnet Gute undSchöne in erquickender Lichtseite Geheimnißvoll und^unerklärlich, bald beugend, bald hebend, ist das, was manhier, bei aller Freiheit des Willens, Bestimmung nennenmuß. Denn was man auch über die Wichtigkeit und dieFolgen der Erziehung, über moralische Jmputabilität undSelbstverschuldung sagen mag, noch nicht verdiente Gunstund unverdiente Ungunst werden dabei überall sichtbar, undbei allen innern und äußeren Kämpfen der freien sittlichenNatur thut dennoch im Leben der Menschen am Meisten das,was man Glück und Unglück nennt.

Als ein Günstling des Himmels, geschmückt mit denschönsten Gaben, erscheint uns unsere Königinn.

Luise, die Tochter des Herzogs Carl von Mccklenburg-Strelitz und der Hcfsendarmstädtischcn Prinzcssinn FriederikeCaroline, geboren am Istten März 1176 zu Hannover, woII. (>) 2