Druckschrift 
2,1 (1844)
Entstehung
Seite
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bevorzugt, die Krone und den Sccpter erben, und zu Königenerkoren und berufen sind. Im Mittelpunkte des Volkesstehend und mit kräftiger, entschlossener Hand das Ruderführend, überschauet ihr kühnes, festes Auge das Ganze, undJedem zugänglich, fühlt und erfährt Jeder, in Palästen undHütten, die Schwingungen und Wirkungen ihrer Kraft. Oftsind sie ein Gegenstand der Furcht, des Abscheues und Flu-ches, wenn die göttliche Weltregicrung sie, wie einen Attila,Philipp II. und Napoleon Bonaparte, sendet und sie alseine Zuchtruthe brauchen muß, um erschlaffte, in Sinnlichkeitversunkene Völker in bessernde Zucht zu nehmen, wo dieseGewaltigen dann als Orkane den Erdkreis durchstürmen,das Schwache und Schlechte zerschmettern, das Starke undGute befestigen, damit in diesem eine neue bessere Ord-nung der Dinge erstehe. Verbinden sie aber mit der ihnenvon Gottes Gnaden verliehenen Macht Heldenmut!) und Ge-rechtigkeit, mit der Gerechtigkeit Weisheit, mit der Weis-heit ein rein menschliches Wohlwollen; erkennen sie klar undtief, daß in der Stärke und Wohlfahrt, nicht einzelner Stände,sondern des gesammtcn Volkes, allein nur ihre eigene Stärkeund Wohlfahrt liegt; verstehen und ehren sie in der Stimmeihres Gewissens die Stimme Gottes, sehen sie in der Handdes ewigen Richters auch über gekrönten Häuptern schwebendie gerechte Wage mit der That und ihren Folgen, und er-heben sie sich zu der höchsten Würde eines Vaters des Vater-landes: dann stehen sie hoch und fest über der Mittelmäßig-keit der Welt und ihrer Zeit, und beglücken, erziehen, vereb-ten und erheben ihr Volk. Namen, wie die eines GustavAdolph, Joseph II., Friedrich II. und Friedrich Wilhelm III.,bekommen dann einen reinen, wunderbaren Klang, der in allenHerzen und durch alle Zeiten forttönt ; mit Stcrnenschrist am