Druckschrift 
2,1 (1844)
Entstehung
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lieren. Darum weckt und schafft die unermeßlich reiche Na-tur auf allen Punkten, in der Wissenschast und Kunst, imFrieden und im Kriege, im Staate und in der Kirche, nebenden Planeten doch auch Sonnen, die erleuchten und erwär-men und damit ein stets neues, frisches, sich verjüngendesLeben schaffen. Es treten von Zeit zu Zeit Meister in ih-rem Fache auf, von denen clektrisircndes Feuer ausströmt, diedas Veraltete und Abgelebte zu Grabe tragen und Neueshinstellen, Heroen, die das Eingeschlascne wecken und dieGeweckten begeistern. In jedem Zeitalter, in jedem Volke,finden wir sie, und keinem läßt die Hand, welche zurückhältund sendet, versagt und giebt, sparsam und in reicher Fülleschenkt, sich unbezcugt. Diese Auserwählten werden dannfür ihr Zeitalter ein neues Lcbcns-Princip, aus welchem einkräftiger Gährungsstoff, zu fortgehenden Entwicklungen undneuen Schöpfungen, in Alle, die es fassen, sich ergießt. Ineinzelnen wenigen Fällen häuft die wunderbare Natur sogardas unerschöpfliche Maß ihrer unendlichen Kräfte bei ihrenGünstlingen, die sie auserkoren, bis zu einer Größe, Stärkeund Höhe, die Alles überragt, welche die ganze Erde stehet,und die dann für alle nachkommenden Jahrhunderte alsglänzende Vorbilder im unvergänglichen Lichte dastehen; aber,wie als wenn die Schöpferkraft sich erschöpft hätte, undausruhen müßte von ihrem seltenen Werke, schafft undsendet sie eine solche außerordentliche, glänzende Ausnahme inJahrhunderten oft nur Einmal und läßt viele Geschlechtervorüber gehen und lange warten, bis eine ähnliche, Freudeund Bewunderung erzeugende Erscheinung wiederkehrt.

Am Kräftigsten, Weitesten und Schnellsten wirken solcheGünstlinge des Himmels, wenn sie, schon durch ihre Geburt