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hin seine Maaßregeln darnach nehmen kann. Hier alsosollte man sich zum erstenmal zur Versiegelung allerBranndteweinskesscl im Kreise ans ein Jahr vereinigen,und damit den Grund zu einer guten Correspondenz inandern Sachen legen.
QXV.
Von der Neigung der Menschen, eher dasBdse, als das Gute von andern zuglauben.
^ie Neigung der Menschen, eher das Böse als dasGute von andern zu glauben, ist unlängst sehr ange-fochten, und als eine Tochter des Stolzes und des Nei-des verabscheuet worden. Unsere Großmutter dachtenaber ganz anders, als z. E. wenn ein lediges Frauen-zimmer ans öffentlichen Platzen allein spatzierte: so glaub-ten sie gleich, es geschähe um ein gutes Ebenthener zusuchen. Gieng sie mit einer Mannsperson allein, sohieß es: die Vögel zögen zu Neste. Gieng einer mitschlechten Leuten um: so hatte gleich und gleich sich gesel-let ; machte ein Bedienter oder eine Bedientin zu großenAufwand: so gieng das nicht von rechten Dingen zu,der Mann mußte Rips Raps und die Frau sonst was ge-macht haben. Kurz, sie legten jeden zweydeutigen Scheinböse aus, glaubten, daß alle, die sich einer Versuchungfreiwillig blosstelleten, leicht darum umkämen, unddachten, Gelegenheit macht Diebe. Durch diese practi-sche Maximen nöthigten sie sowohl junge als alte, nicht
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