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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
Seite
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Gedanken über den Verfall

aber mit seinen Händen wenig oder nichts schasset, umdas Gleichgewicht dagegen zu halten, keinen Blick indie Welt thut, welche dem Fußgänger, wie dem Neuter, offenstehet.

Es ist fast unglaublich, wie sehr wir seit einigenIahren die Bilanz der Handlung verlohren haben. Wielange ist es, daß hundert Alberts - Thaler 120 Thalerunserer Münze galten? Und, wie lange stehen sie nunan und über izg? Wer denkt die Zeit, daß der Eng-lische Wechsel so lange und so anhaltend, um und übersechshundert geschwebet? Und welcher Mensch in derWelt hätte es sich vorstellen sotten, daß England inwenigen Iahren an die zehn Millionen Pf. Sterl. hattenach Deutschland überwachen können, ohne dort schul-dig zn werden, und den Wechsel gegen sich zu haben?Flüsse und Häfen könnten uns dienen. Allein zufüllenund versenken sollten wir sie bepnahe, da sie ihrem Va-terlande ungetreu und Fremden dienstbar werden.

Jedes Seestadtchen handelt blos nach seiner eige-nen Politik, nnd die Wohlfahrt des Reichs, welche lei-der mit jedem einzelnen Theile desselben contrastirt, istkaum noch dem Namen nach bekannt. Aber auch inkeinem Friedensschlüsse wird für die Befestigung derHandlung gesorgt. Man hat sich von Rußland, Frank?reich, England und Holland nie etwas fruchtbares da-für bedungen, und ist stolz, einen Rangstreit ausge-macht, oder eine neue Messe angelegt zu haben.

Man glaube aber nicht, daß die Seestädte ihrenVortheil zuerst von dem Vortheile des Reichs getren-uet haben. Den ersten Fehler ausgenommen, welchensie jetzt mit der englischen Ostindischen Eompagnie ge-mein haben, daß sie Kriege mit den Reichen anficngen,mit dessen Einwohnern sie handeln wollten, so sind essie Landstädte, welche sich ihnen zuerst entzogen, und

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