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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
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19
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der Handlung in den Landstädten. 19

Gesetzt nun, es käme dahin/ wie es bey der vori-gen Parlementssitzung beynahe gekommen wäre, wennsich nicht einige besondere Nebenursachen ins Mittel ge-leget hätten, daß die z 5 vom Hundert auf dasjenige,was nach Amerika gehet/ nicht weiter zurückgegebenwürden: so ist nicht der geringste Zweifel, daß nichtdie Schottländischen Fabriken alles Schlesische, und dieIrländischen alles Osiiabcückische, Ravensbergische, Lip-pische und Weser - Linnen verdränget haben würden.Womit wollte aber denn Deutschland noch weiter bezah-len? Und woran hänget es, daß jener große Entwurf,nach welchem die Amerikanischen Colonien entwederSchottländisch und Irisch Linnen nehmen/ oder aberdem Staate die z; p. S davon bezahlen sollten, nichtzum Stande gekommen? An einer Furcht vor dem Ame-rikaner/ an einem Haß gegen Schottland, an einemNeide der Londonschen KaUfleute, die, so lange dasLinnen über Bremen kommt/ mehr Meister von derQuelle sind; und an einiger Rücksicht auf die SpanischeHandlung, wohin das deutsche Linnen den Weg mehrüber Holland/ wie vor dem/ genommen haben möchte.Wie leicht mögen aber diese Bedenklichkeiten nicht ver-schwinden / wenn die Seestädter ohne Ueberlegung undohne Gewicht nur immer und aus Roth von den Aus-wärtigen abhängen, Weine vonBourdeaux hohlen, abernichts als Holz wieder zurück bringen dürfen?

Ich erwehne mit Fleiß nichts von der Menge desCaffees, Thees, Zuckers und Weines, welche nunmehwzu den Bedürfnissen einesBettlers gehören, undDeutsch-land attf das sichtbareste erschöpfen. Dergleichen Dingesind zu klar und zu abgenutzt, als daß ich ihrer erweh-ne» sollte. Und die Gefahr kann nicht größer sepn, alssie ist, wenn man die äußersten Bedürfnisse wohlfeileraus der Fremde ziehet, als daheim bauet; gleichwohl

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