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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
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14 Gedanken über den Verfall

sich nicht unterstehen, das Färberlohn an einen: StückeTuch zu gewinnen, oder ein Stück Linnen zu glandern,welches nicht dort gemacht war. Man sah ein, daßes dem Seestädter an wohlfeilen Händen mangelte, umdie Spinnerei) zu bestreiten; und daß es ihm im Ge-gentheile leichter siele, einem rohen Stücke Tuch Farbeund Glanz zu geben. Man sah ein, daß, wenn ihnendieses gestattet würde, die Landstädte nur für die See-stadte arbeiten, und diese zuletzt sich der Handlung unddes wahren Vortheils bemeistern würden.

Was würden die Männer von solchen Einsichtendenken, wenn sie hörten, daß jene zwey große Gesetzein ihrem ganzen Umfange kaum noch begriffen würden?wenn sie hörten, daß jetzt in den Seestädten alle Ar-ten von Fab'nquen bestehen, und von dort her Hüteund Strümpfe in die Landstädte geschickt werden kön-nen ? Sie würden glauben, die Welt hätte sich umge-kehret, und die Handarbeit ftp wohlfeiler in der See-stadt, als in der Landstadt. Unsere Gelehrten beschrei-ben uns die Hansischen Kriege, aber nicht den Geistder damaligen Handlung. Leben und Thaten einesLübeckischen Bürgermeisters sind ihnen so wichtige Ge-genstände, daß sie die Thorheit einer handelnden Com-pagnie, die in das Eroberungssysiem verfällt, nichteinmal ahnden. Auch damals haben die Seestädtendie deutsche Landhandlung einem Schwindelgeists auf-geopfert. Ist denn aber den Landstädten der Weg nachandern Gegenden versperret? Sind ihnen die Schotti-schen Fabriquen und Hasen uneuldeckt? Ist ihnenOporto und Bonrdeanx mehr, als den Seestädten«,verschlossen? Können sie nicht eben ss gut, als diese,ihre Faktoren in Lissabon und Cadix haben? Könnensie nicht eben so gut, als ein Engländer und Holländer,nach allen Spanischen und Portugiesischen Colonien han-deln,