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1 (1842) (1842)
Entstehung
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Im Bezug auf das beste Material für die Metall-Spiegel mußten die alten Künstler sehr bald durch dieErfahrung belehrt werden, daß ein möglichst hartes Metallvon weißer Farbe sich am besten dazu eigne: Stahl undSilber mußten sich ihnen daher vorzugsweise hierzu dar-bieten. Hatten die Alten das Platin schon gekannt, sowürden sie dasselbe noch passender für diesen Zweck ge-sunden haben, da sie aber von diesem neuen Metall nochnichts wußten, so hatten sie nur die Wahl zwischen Stahloder Silber; denn daß Gold, Kupfer, Zinn und Blei auchnach erlangter bester Politur die sich darin repräscntircndenGegenstande nicht rein und deutlich genug zurückstrahlen,um ein preiswürdiges Spiegel-Material darzubieten, mußteman sehr bald erkennen. Stählerne Spiegel scheinen in-dessen die alten Künstler höchst selten verfertigt zu haben;wahrscheinlich, weil das schnelle Anlaufen und Rosten desStahls dem ungestörten Gebrauche solcher Spiegel ent-gegen stand, und übcrdieß damals die kunstgerechteStahl-Bereitung und Stahl-Polirung noch selbst in derWiege lag.

So bot sich denn zunächst nur das Silber als ge-eignetes Material für Metall-Spiegel dar: wenigstens solange, als man noch nicht darauf verfiel, sich Spiegelmasseaus einem Gemisch von mehreren Metallen zu bereiten.Und wirklich wurden wenigstens bei den Römern die meistenSpiegel aus Silber verfertigt; auch finden wir in denrömischen Gesetzbüchern da, wo von Erbschaften und Ver-mächtnissen an Silbcrgerath die Rede ist, der silbernenSpiegel stets gedacht; und Plinius, Scncca und an-dere, gegen die übermäßige Pracht und Verschwendungihrer Zeitgenossen eifernde, alte Schriftsteller spotten aus-