diese bereits eingeführten Maschinen würden reinigen lassen,und daß es möglich seyn würde, auch für die übrigen eineahnliche mechanische Vorrichtung zu treffen — so werdendoch auch jetzt noch in London sehr viele kleine Knabenzur Schornsteinfeger-Arbeit verwendet, welche unter derdazu nöthigen Anstrengung so verkümmern, daß sie nachwenigen Jahren als verunstaltete Bettler ihr Brod suchenmüssen.
Uebrigens hat man in neuester Zeit im Bezug auf dietechnische Eonstruction der Schornsteine gewöhlich eine dop-pelte Veränderung eintreten lassen: man hat ihnen zwareine Mauer stärke von sechs Zoll, statt der früher her-kömmlichen drei Zoll gegeben, damit im Fall eines Ruß-brandes das Zerspringen nicht so leicht eintreten könne;allein gleichzeitig hat man die Weite derselben vermindert.In altern Gebäuden findet man häufig eine Weüe vonIZ- Elle im Quadrat; allein da von selbst einleuchtet, daßdie Weite des Ofenrohrs und der Ofenzüge in der Regelauch für den Schornstein hinreicht, und da die Erfahrunglehrt, daß die engen, sogenannten russischen Schornsteineeinen viel bessern Aug haben, als die weiteren, über-dieß auch die Wände des Schornsteins bei größerer Weiteleichter erkalten, hierdurch aber der Abzug des Rauchs ge-hindert wird, so genügt für einen Schornstein, welcher nuraus einem Slubenofen den Rauch aufzunehmen hat,die Weite von sechs Zoll im Quadrat; für zwei Oefenaber genügt ein Schornstein von 8 bis 9 Zoll im Qua-drat, und so im Verhältnis weiter fort. Es ist jedochsehr zu empfehlen, daß jede Feuerung wo möglich ihreneigenen Schornstein erhalte, damit nicht eine Feuerungdie andere störe, wodurch leicht der volle Abzug des Rauchs