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nehmen, der jünger, als acht Jahre sey; doch half dießso wenig, daß eine eigene Gesellschaft für den Zweck zu-sammen trat, die bei der Verwendung von Kindern zujenem Geschäft vorkommenden Schändlichkeiten näher unter-suchen und möglichst abstellen zu lassen. Die hierauf He-dem Parlamente erwirkte neue Untersuchung der Sachsgab im Jahre 1817 das Resultat, daß die kleinen zumEssenkehren bestimmten Knaben größtentheils ihren Elterngestohlen oder aus den Werkhäusen entführt würden; daßman sie nicht nur mit Schlagen zu diesem Geschäft zwinge,sondern ihnen oft auch geübtere Knaben von unten folgenlasse, die mit spitzigen Stacheln sie in die Füße stechenmüßten, oder Stroh unter ihnen anzünde, um sie raschempor zu treiben; daß sie dann mit Wunden und Beulenbedeckt, aus Mangel an Abwartung ganz verkrüppelten,und meistens an einem Uebel litten, welches in den Hos-pitälern unter dem Namen des „Schornsteinfegerkrebses"bekannt sey; daß sie überdieß ohne allen Unterricht auf-wüchsen u. s. w. Gleichwohl hatten alle diese genauenErörterungen noch inimer nicht die Folge, daß eine völligeAbstellung solcher Barbareien bewirkt wurde. Denn obwohlnach der Angabe des Berichterstalters, dem wir hierbeifolgen (des verstorbenen Canzlers Nie meyer, in seinenBeobachtungen auf Reisen in und außer Deutschland,Bd. 2. (Halle 1821. 8.) S. 14 u. ff.), inzwischen sogareine Maschine erfunden worden war, um die für er-wachsene Feueressenkehrer zu eng beschaffenen Essen ohneZuziehung von Kindern reinigen zu lassen, und auch be-reits ein sachverständiger Baumeister zu London das Gut-achten abgegeben hatte, daß von hundert Schornsteinen indieser Hauptstadt wenigstens fünf und neunzig sich durch